Mikrodarlehen
Wie sich aus dem Namen dieses Finanzierungsproduktes schon erraten lässt, zeichnet sich das Mikrodarlehen durch eine weitaus geringere Darlehenssumme aus, als üblich. Diese ist im hohen Maße abhängig von dem Darlehensbegünstigten. Es gehört somit in die Gruppe von Kleinstdarlehen und Kleinstkrediten. Diese Mikrodarlehen zeichen sich dadurch aus, dass die Rückzahlungsmaßnahmen sehr sozial ausgelegt sind, da sie dem Kreditnehmer individuell angepasst werden.
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Eine Finanzierungsform mit Geschichte
Die ursprüngliche Form des Mikrodarlehens ist vor 150 Jahren von den Raiffeisenbanken entwickelt worden. Diese sollten in erster Linie Solidarität und Selbsthilfe für sozial Benachteiligte leisten. Heute wird diese Art der Finanzierungshilfe in Europa für Arbeitslose eingesetzt, die eine eigene Existenz aufbauen wollen und Unterstützung benötigen. Dabei liegt die maximale geltende Summe bei 25 000 Euro. Auch Entwicklungsländer haben etwas von diesen Maßnahmen: hier kann schon mit einer maximalen Darlehenssumme von 1000 Euro kompetente „Hilfe zur Selbsthilfe“ geleistet werden. Eine sehr effektive Art der Armutsbekämpfung.
Welche Banken bieten Mikrodarlehen an?
Anbieter von Mikrodarlehen sind nicht herkömmliche Banken und Kreditinstitute. Hierbei spielen Privatkapital, Förderbanken oder Mikrofinanzinstitute die größte Rolle. Bei der Vergabe des Darlehens spielen bankübliche Sicherheiten keine Rolle. Hier ist Ihre Überzeugungskraft und Vertrauenswürdigkeit gefragt.
